Das Internationale Olympische Komitee (IOC) baut auf Atos: Der IT-Dienstleister überträgt die IT-Services für die Olympischen Spiele in die Cloud

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Das Internationale Olympische Komitee (IOC) baut auf Atos: Der IT-Dienstleister überträgt die IT-Services für die Olympischen Spiele in die Cloud

Cloud Computing kommt bei den Spielen in Rio 2016 zum Einsatz

Rio de Janeiro, 07. Oktober 2014

Atos, ein internationaler IT-Dienstleister und weltweiter IT-Partner des IOC, gibt seinen IT-Fahrplan für die Olympischen Spiele 2016 in Rio und darüber hinaus bekannt. Cloud Computing wird bei den Spielen in Rio 2016 definitiv eine Rolle spielen. Bereits seit 1989 ist Atos einer der wichtigsten Technologie-Anbieter für die Olympische Bewegung. Erstmalig bei Sommerspielen werden die zentralen Planungssysteme in Rio per Cloud bereitgestellt, einschließlich der Systeme für Akkreditierung, Sportanmeldung und Qualifizierung, Personalmanagement sowie für das Freiwilligenportal, das im August dieses Jahres an den Start ging. Atos, Embratel, Cisco und EMC werden die Cloud-Computing-Lösung für die Spiele in Rio gemeinsam bereitstellen.

Entsprechend dem im Jahr 2013 neu geschlossenen Vertrag zwischen Atos und dem IOC arbeiten die beiden Organisationen gemeinsam daran, sämtliche IT-Services bis zu den Olympischen Spielen 2018 in die Atos Cloud zu überführen. Pünktlich zu den Olympischen Winterspielen 2018 in Pyeongchang sollen alle IT-Dienstleistungen über Canopy, die Atos Cloud Tochtergesellschaft, verfügbar sein. Hierbei fließen auch die Erfahrungen aus den Olympischen Winterspielen 2014 in Sotschi ein, bei denen die Ergebnisse auf der offiziellen Webseite der Spiele über die Cloud bereitgestellt wurden.

Bereits 2012 fiel der Startschuss für die IT-Vorbereitungen der Olympischen Spiele 2016 in Rio mit dem Design der Systeme sowie der Infrastruktur. Dieses Jahr liegt der Fokus darauf, die Systeme zu entwickeln und die Anlagen auf ihre Integrationsfähigkeit zu testen. Im Jahr 2015 starten die Abnahme sowie die Systemtests; ab August finden dann Testevents statt. 2016 beginnt die Implementierung der IT-Anlagen an den Veranstaltungsorten, technische Probeläufe werden durchgeführt, gefolgt vom Höhepunkt für die Zuschauer, den Olympischen Spielen.

Patrick Adiba, Executive Vice President, Sales, Olympics and Major Events bei Atos, erklärt: „Als Ereignis, das nur alle zwei Jahre und jedes Mal an einem anderen Ort stattfindet, erfordern die Olympischen Spiele eine gewaltige Recheninfrastruktur und generieren enorme Datenmengen: Damit eignen sie sich ideal für Cloud Computing. Wir freuen uns, mit dem Internationalen Olympischen Komitee sowie den Organisationskomitees für Rio 2016 und künftige Spiele an dieser wichtigen Neuerung zusammenzuarbeiten. Cloud Computing wird die Durchführung der Spiele verändern und uns dabei helfen, die Spiele für Medien, Athleten und Zuschauer immer mehr zum Erlebnis zu machen.”
Jean-Benoît Gauthier vom IOC ergänzt: „Atos ist seit vielen Jahren unser weltweiter IT-Partner und hat entscheidend dazu beigetragen, sieben Olympische Spiele erfolgreich auszurichten. Atos hat unser vollstes Vertrauen bei der Überführung der IT für die Spiele in die Cloud. So können wir weiterhin neue Wege gehen und sicherstellen, dass die Spiele zu einem herausragenden Ereignis für alle werden.”

Jacques Pommeraud, CEO bei Canopy, kommentiert: „Als weltweit größtes Sportereignis erfordern die Olympischen Spiele eine Infrastruktur, die besonders sicher, belastbar und zuverlässig sein muss. Mit der Private-Cloud-Lösung, die Atos über Canopy bereitstellt, erhält das IOC einen kostengünstigeren IT-Service – mit besonderen Neuerungen für Zuschauer, Medien und Athleten.”

Neues IT-Bereitstellungsmodell für die Olympischen Winterspiele 2018 in Pyeongchang
Die IT-Infrastruktur eines so umfangreichen Projekts wie den Olympischen Spielen muss mehr als 80 Wettkampfstätten und weitere Veranstaltungsorte miteinander verbinden – einschließlich Hunderter Server sowie Tausender Laptops und PCs. Exakt hier kann ein Paradigmenwechsel erfolgen: von dem Modell ‘jedes Mal neu bauen’ hin zum Modell ‘nur einmal bauen’ und die Dienstleistungen über die Cloud bereitstellen. Rio 2016 ist ein wichtiger Meilenstein in diesem Wandlungsprozess. Waren bisher alle wesentlichen IT-Anlagen in der Gastgeberstadt installiert, werden nun Funktionen an einen zentralen Ort verlagert. Während der Spiele 2016 in Rio werden weiterhin wichtige Anlagen in der Austragungsstadt Rio de Janeiro selbst bereitgestellt, etwa das Integration Lab und das Technology Operations Center. Zudem wird jedoch auch ein kleineres Technology Control Center an einem zentralen Ort außerhalb von Rio errichtet. Dieses kommt auch bei den folgenden Spielen in Pyeongchang und Tokio zum Einsatz und stellt sichere Dienstleistungen über die Cloud
bereit. Gemeinsam mit Canopy, der Atos Cloud Tochtergesellschaft und EMC als Partner sind so höhere Effizienz, Beweglichkeit und Produktivität sichergestellt.

Als weltweiter IT-Partner für die Olympischen Spiele verantwortet Atos das Design, die Entwicklung und den Betrieb der IT-Systeme, mit denen die Spiele erst stattfinden können.
Hierzu zählt auch, die Ergebnisse der Spiele bereitzustellen, 70.000 Freiwillige mit zu rekrutieren sowie 200.000 Akkreditierungen zu bearbeiten. Diese dienen gleichzeitig als Visum für Athleten, Personal, Freiwillige, Medien, Sponsoren, Offizielle und weitere Mitglieder der Olympischen Familie bei der Einreise nach Brasilien – sowie auch für den Zutritt zu den Veranstaltungsorten.

Atos wird Integrations- und Systemmanagement-Services, zentrale Hosting-Services sowie die wichtigsten Applikationen für die Olympischen Sommerspiele 2016, die Olympischen Winterspiele 2018 in Pyeongchang und die Olympischen Spiele in Tokio 2020 zur Verfügung stellen.

Über Atos


Atos SE (Societas Europaea) ist ein internationaler Anbieter von IT-Dienstleistungen mit einem Jahresumsatz für 2013 von 8,6 Milliarden Euro und 76.300 Mitarbeitern in 52 Ländern. Das Unternehmen bietet seinem globalen Kundenstamm Beratungsleistungen und Systemintegration, Managed Operations sowie transaktionsbasierte Services durch Worldline, den europäischen Marktführer und globalen Akteur für Payment Services. Mit seiner umfassenden Technologie-Expertise und tiefgreifendem Branchenwissen unterstützt der IT-Dienstleister Kunden in folgenden Marktsegmenten: Produzierendes Gewerbe, Handel und Transport; Öffentliche Verwaltung und Gesundheitswesen; Banken und Versicherungen; Telekommunikation, Medien und Versorgungsunternehmen.

Der Fokus liegt dabei auf Business Technology. Dieser Ansatz verbindet Unternehmensstrategie, Informationstechnologie und Prozesse. Dadurch können Kunden ihr Geschäft nachhaltig vorantreiben und zukunftsorientiert entwickeln. Atos ist der weltweite IT-Partner der Olympischen und Paralympischen Spiele und an der Pariser Börse Euronext notiert. Atos firmiert unter Atos, Atos Consulting, Worldline und Atos Worldgrid.

Weitere Informationen finden Sie unter www.atos.net

Über Canopy


Canopy, ein Atos-Unternehmen unter Beteiligung von EMC und VMware, ist ein One-Stop-Shop für Cloud-Services, dessen Fokus ausschließlich darauf liegt, die Vorteile der Cloud für große Organisationen im öffentlichen Sektor und multinationale Unternehmen im privaten Sektor zur Verfügung zu stellen. Dadurch sind erhebliche Vorteile zu erwarten: niedrigere IT-Kosten und Vermeidung von Investitionsaufwand aufgrund eines flexiblen Preismodells und Zugang zu innovativer und agiler Technologie, die die schnelle Umsetzung der Cloud ermöglicht und für eine schnellere Einführung von Produkten und Services sorgt. Die von Canopy angebotenen Leistungen beruhen auf offenen Standards. Deshalb können Kunden ihre bevorzugte Technologie auswählen und dann entscheiden, ob die Lösungen zur bestmöglichen Erfüllung ihrer geschäftlichen Anforderungen am eigenen Standort oder außerhalb betrieben werden sollen. Canopy hat seinen Sitz in London (Großbritannien) und ist derzeit in neun Ländern auf drei Kontinenten tätig.

Weitere Informationen finden Sie unter www.canopy-cloud.com.

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Stefan Pieper
Corporate Communications
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