Atos leitet OPTIMIS-Projekt zur Optimierung von Services in der Cloud

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Atos leitet OPTIMIS-Projekt zur Optimierung von Services in der Cloud

  • Das Projekt wird von der Europäischen Kommission gefördert und dient der Realisierung einer „hybriden Cloud“. Das Investitionsvolumen beträgt 10,5 Millionen Euro über drei Jahre.
  • Ziel des Projektes ist es, den Lebenszyklus der über Cloud angebotenen Services zu optimieren. Dabei werden alle Phasen von der Entwicklung der Services bis zu deren Implementierung und Betrieb berücksichtigt. Damit steht Unternehmen und Organisationen ein umfassendes Toolkit zur Verfügung.
Madrid, 24. November 2011
Der internationale IT-Dienstleister Atos leitet ein Konsortium mit Partnern aus Wissenschaft und Industrie. Das Konsortium ist verantwortlich für die Realisierung des OPTIMIS-Projekts. OPTIMIS ist eines der Schlüsselelemente der Strategie der Europäischen Union, mit der sie sicherstellen will, dass Europa eine Führungsposition bei Cloud Computing einnimmt. Das Projekt OPTIMIS (Optimising Infrastructure Services) steht für Investitionen in Höhe von 10,5 Millionen Euro, von denen 7 Millionen Euro von der Europäischen Union bereitgestellt werden. Das Projekt läuft bis Mai 2013.

Projektziel ist, den Lebenszyklus der über Cloud angebotenen Services zu optimieren - und zwar auf Diensteanbieter- und Infrastrukturanbieterebene. Dabei werden alle Phasen berücksichtigt, vom Aufbau über die Implementierung bis hin zum Betrieb der Services. Im Rahmen von OPTIMIS wird ein Toolkit entwickelt, das den gesamten Lebenszyklus von Services und zudem zahlreiche Implementierungsszenarien abdeckt. Zentrale Optimierungsfaktoren dabei sind Vertrauen, Zuverlässigkeit, Risiken, Kosten, ökologische Effizienz und juristische Aspekte.

Die Idee hinter OPTIMIS ist, dass hybride Cloud-Lösungen das Modell der Zukunft sind. Denn dieses Modell ermöglicht es privaten Clouds, mit einem Ökosystem verschiedener öffentlicher Clouds integriert zu interagieren. Ziel von OPTIMIS ist, dass Unternehmen und Organisationen automatisch und transparent Services und Anwendungen an Anbieter von Hybrid-Clouds auslagern können, die Sicherheit und Zuverlässigkeit bieten. OPTIMIS soll hier ein Ökosystem aus Anbietern und Endkunden unterstützen und erleichtern, die wiederum von der optimierten Bereitstellung von Services und Infrastrukturen profitieren.

Das Konsortium hat bereits mit der Entwicklung eines Cloud-Dienstes begonnen, über den Softwareentwicklungskomponenten („Software Infrastructure as a Service, SIaaS“) bereitgestellt werden. Mit diesem Dienst können Organisationen einem Service automatisch die zur Ausführung am besten geeigneten Kanäle zuweisen – auf lokal installierten Ressourcen oder in der öffentlichen oder privaten Cloud, abhängig von Preis, Sicherheitsanforderungen, Umwelteffizienz, Risiko, Kosten, Vertrauen oder sonstigen Kriterien. Die OPTIMIS-Software wird hybride Cloud-Modelle unterstützen und zudem einen Marktplatz schaffen, auf dem Cloud-Anbieter und deren Services den Kunden sicher und zuverlässig zur Verfügung stehen.

Anhand der OPTIMIS-Spezifikationen und -Tools sollen einige Modelle bzw. praxisrelevante Beispiele entwickelt werden, die die Möglichkeiten der neuen Generation von Cloud- Architekturen aufzeigen:
  • Das Anwendungsbeispiel Cloud Programming Model als Programmierungsmodell zeigt, wie OPTIMIS genutzt werden kann, um bisherige Anwendungen zu migrieren und neue Cloud-Anwendungen zu entwickeln.
  • Das Anwendungsbeispiel Cloud Brokerage veranschaulicht die Möglichkeiten einer Cloud-Intermediation und -Aggregation bei mehreren Anbietern.
  • Das Anwendungsbeispiel Cloud Bursting stellt dar, wie Organisationen ihre
    Infrastrukturen unter bestimmten Umständen automatisiert skalieren können, indem sie Ressourcen von Fremdanbietern nutzen.

Die Projektkoordination liegt bei Atos (Spanien). Weitere Mitglieder des Konsortiums sind: Barcelona Supercomputing Centre (Spanien), BT Group (Großbritannien), Flexiant (Großbritannien), Fraunhofer-Gesellschaft (Deutschland), ICCS-NTUA (Griechenland), SAP (Deutschland), The 451 Group (Großbritannien), Universität Umeå (Schweden), Universität Stuttgart und Leibniz Universität Hannover (Deutschland), City University of London sowie Leeds University (Großbritannien) und Arsys (Spanien).

Weitere Informationen erhalten Sie unter: www.optimis-project.eu/

Über Atos
Atos ist ein internationaler Anbieter von IT-Dienstleistungen mit einem pro forma Jahresumsatz für 2010 von 8,6 Milliarden Euro und 74.000 Mitarbeitern in 42 Ländern (Stand Ende September 2011). Der globale Kundenstamm des Unternehmens profitiert von einem umfangreichen Portfolio, das transaktionsbasierte Hightech-Services, Beratung und Technologie-Services, Systemintegration sowie Outsourcing-Dienstleistungen umfasst. Mit seiner umfassenden Technologie-Expertise und tiefgreifendem Branchenwissen unterstützt der ITDienstleister Kunden in folgenden Marktsegmenten: Produktion, Handel, Dienstleistungen; Öffentliche Verwaltung, Gesundheits- und Transportwesen; Banken und Versicherungen; Telekommunikation, Medien & Technologien; Energiebranche und Versorgungsunternehmen.
 
Der Fokus liegt dabei auf Business Technology. Dieser Ansatz verbindet Unternehmensstrategie, Informationstechnologie und Prozesse. Dadurch können Kunden ihr Geschäft nachhaltig vorantreiben und zukunftsorientiert entwickeln. Atos ist der weltweite IT-Partner der Olympischen Spiele und an der Pariser Börse in der Eurolist notiert. Atos firmiert unter Atos, Atos Consulting & Technology Services, Atos Worldline und Atos Worldgrid.

Weitere Informationen finden Sie unter: www.atos.net  

Pressekontakt:
Astrid Heinz
Tel. +49 89 636 52749
Email: astrid.heinz@atos.net

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Stefan Pieper
Corporate Communications
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