Komplementäre Dienstleistungen für den Kartenmarkt

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Komplementäre Dienstleistungen für den Kartenmarkt

Eine Branche im Überblick
Frankfurt,  09. Juli 2002

Der Kartenmarkt befindet sich zur Zeit im Aufbruch. Neuere Entwicklungen machen das Geschäft für Karten ausgebende Finanzinstitute immer schwieriger. Sie müssen - um Kosten zu sparen - Abwicklungsprozesse weiter verschlanken und gegen steigenden Wettbewerbsdruck innovative Produkte für neue Marktsegmente und Zielgruppen frühzeitig kreieren und umsetzen. Damit nicht genug: Durch Rückgang der Interchange-Fee, Entfallen des Auslandsentgeltes und steigendem Missbrauch bei Kartenzahlungen ist die Profitabilität bestehender Portfolios häufig bis an die Rentabilitätsgrenze gesunken. Viele Finanzinstitute sind in Hinblick auf künftige Strategien verunsichert.

 

Zusätzlich schlägt ein steigender Investitionsdruck negativ zu Buche: Erfolge im Internet und Mobil Payment blieben bislang hinter den Erwartungen zurück. Neu definierte Herausforderungen können nur durch sinnvolle Kooperationen und den teuren Erwerb von branchenübergreifendem Know-how kompensiert werden. Damit künftig 1,8 Milliarden Debit- und Kreditkarten mit EMV-Chip zahlungssicherer und Transaktionen durch Offline-Autorisierung preisgünstiger werden, müssen Karten ausgebende Institute auch in die Erneuerung und Umrüstung von Systemen investieren.

 

Vor allem aber müssen sie sinkenden Wachstumschancen in angestammten nationalen Märkten entgegentreten. Erfolgversprechende Lösungswege wie Rentabilitätssteigerungen durch weniger Verarbeitungskosten und Zahlungsausfälle, marktgerechtes Diversifizieren der Produktpalette durch hohe Innovationskraft, Antizipieren künftiger auch branchenübergreifender Marktanforderungen und Globalisieren des Kartengeschäftes durch Expandieren in ausländische Märkte können dabei auf unterschiedliche Weise realisiert werden.

 

Eine Inhouse-Bewältigung aller Anforderungen durch Bündelung von institutseigenem Know-how und personellen Ressourcen ist allerdings zeit- und umstrukturierungsaufwendig. Auch das Outsourcen von bestimmten Leistungen an diverse auf das Erbringen von Einzelleistungen spezialisierte Dienstleister birgt Nachteile wie Einbußen bei der Kontrolle, zu lange Adaptionsphasen und Schnittstellenprobleme.

 

Vorteile durch komplementäre Dienstleistungs-Services

 

Komplexe Anforderungen im aktuellen Kartenmarkt benötigen einen komplementären Dienstleistungs-Service. Nur so erzielen Institute für sich größtmögliche Vorteile. Erfolgversprechender scheint daher die "Gesamt-Auslagerung" diverser Dienstleistungen an einen Anbieter, der dem Karten ausgebenden Institut durch schnelles, flexibles, globales und gleichzeitig länderspezifisches Agieren deutliche Wettbewerbsvorteile sichern kann.

 

Banken und Sparkassen sollten dabei künftig noch mehr darauf achten, dass die angebotenen Leistungen ihrem gesamten Anforderungsprofil entsprechen. Zum einen sollten Services auf dem Einsatz einer modernen technischen Infrastruktur und System-Architektur basieren und so durch Skaleneffekte und Prozess-Optimierung die Institute bei der Gewinnung von Anteilen in nationalen Märkten unterstützen.

 

Zum anderen sollten sie sich auf ein langjähriges Know-how im nationalen Kartengeschäft und branchenübergreifenden Bereichen wie Mobile Payment stützen können, das durch internationale Präsenz des Anbieters für Cross-Border-Aktivitäten der Institute problemlos um den internationalen Bereich erweitert werden kann.

 

Eine entsprechende Back-Office/Front-Office-Konzeption (mit weitgehender Trennung vom zentralen Back-Office und lokalen Front-Offices als Support für länderspezifische Vertriebs- und Service-Aktivitäten) garantiert außerdem, dass neben institutsspezifischen Bedürfnissen auch die Besonderheiten der jeweiligen regionalen Märkte berücksichtigt werden.

 

Statt Insellösungen bietet ein aus konzernweiten Produkt- und Serviceportfolios zusammengeführtes Gesamtangebot mit umfassendem End-to-End Leistungs-Spektrum Instituten nicht nur eine individuelle sondern auch ganzheitliche Betreuung, von der Beratung bis hin zur technischen Konzeption und Realisierung, und das durch nur einen Ansprechpartner.

 

Internationale Erfahrungen haben bereits gezeigt, dass global agierende Leistungsanbieter komplexe Dienstleistungen als "Joint Projects" für Kunden besonders ertragreich realisieren können. Zusätzliche Wettbewerbsvorteile für Institute werden künftig im Rahmen nationaler und internationaler Allianzen auch Leistungskonzepte auf der Basis von "Best Practice" und "Best Price" bieten. Dabei werden die kooperierenden Partner - anders als bei Übernahmen mit hohen internen Reibungsverlusten - ihre jeweiligen Stärken zum Vorteil der Institute einbringen, und zwar bei weitgehender Beibehaltung ihrer Eigenständigkeit bei Vertrieb und Service und unter Nutzung von lokalen Stärken.

 

Autor:
Erik Munk Koefoed, Geschäftsführer der Atos Origin Processing Services GmbH

 

AOPS ist ein Unternehmen der Atos Origin Gruppe. Als Konzern-Kompetenzcenter für den Bereich Online-Services bietet das Unternehmen seinen Institutskunden umfangreiche Leistungen für das Processing von Kredit- und Zahlungskarten in Europa und verarbeitet zur Zeit über fünf Millionen Eurocards und Visa Karten sowie ec- und Kunden-Karten des Handels.

 

 

 

Über Atos Origin
Atos Origin ist ein international führender Anbieter von IT-Dienstleistungen. Das Unternehmen bietet das gesamte Spektrum an Beratung und Dienstleistungen der Informationstechnologie. Die Kompetenzbereiche umfassen Consulting, Systemintegration und Outsourcing. Atos Origin erzielt einen Jahresumsatz von 5,5 Milliarden Euro und beschäftigt 47.000 Mitarbeiter in 40 Ländern.
Atos Origin ist der weltweite IT-Partner der Olympischen Spiele und hat einen Kundenstamm, der sich aus erstklassigen internationalen Unternehmen in allen Branchen zusammensetzt.
In der Region Germany and Central Europe, zu der Deutschland, Schweiz, Österreich und Polen gehören, erwirtschaften rund 3.700 Mitarbeiter einen Umsatz von 562 Millionen Euro.
Atos Origin ist an der Eurolist Marché in Paris notiert und firmiert als Atos Origin, Atos Consulting, Atos Euronext Market Solutions und Atos Worldline.
Weitere Informationen finden Sie auf unserer Website unter www.atosorigin.de oder www.atosorigin.com .

 

 

 

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