Atos Origin sicherte erfolgreich die IT-Infrastruktur der Olympischen Spiele in Turin

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Atos Origin sicherte erfolgreich die IT-Infrastruktur der Olympischen Spiele in Turin

Paris,  23. März 2006

Atos Origin, der weltweite IT-Partner des Internationalen Olympischen Komitees, gab heute bekannt, dass die für die Olympischen Winterspiele 2006 in Turin eingesetzte IT-Infrastruktur keine Anfälligkeit für Computerviren und Hackerangriffe zeigte. Folglich kam es zu keinen Betriebsausfällen. Die Sportergebnisse konnten zuverlässig und zeitgerecht an die Medien und in die ganze Welt übertragen werden.


Während der 16 Wettkampftage wurden von den Sicherheitsprotokoll- und Überwachungssystemen im Tagesdurchschnitt 3.100.000 Ereignisse verarbeitet. Im Anschluss an die Aufbereitung, Zuordnung und/oder das Auslösen von Regeln wurden täglich 49.000 Ereignisse zur Bearbeitung weitergeleitet – insgesamt wurden 158 bedeutende und 10 kritische Ereignisse verzeichnet, ohne dass die Netzwerke der Spiele im geringsten beeinträchtigt waren. Das IT-Team konnte auf alle kritischen Meldungen rechtzeitig reagieren und unbefugte Zugriffe auf das Netzwerk der Winterspiele unterbinden.
 "Atos Origin war in der Lage, die große Anzahl der Sicherheitsereignisse, die während der Spiele ausgelöst wurden, wirkungsvoll und effizient zu bewältigen. Auf diese Weise kam es zu keinerlei Ausfällen der IT-Infrastruktur der Spiele", erklärte der Technology Director des IOC, Jean-Benoît Gauthier. "Dank unserer weit reichenden Erfahrung als Weltweiter IT-Partner bei vergangenen Olympischen Spielen verfügen unsere Teams über einen unvergleichlichen Einblick in die Anforderungen für die Sicherung der zentralen IT-Abläufe, die die Abwicklung der Olympischen Spiele möglich machen."
Auf der Basis eines Risikoeinstufungsmodells, dem 52 Angriffszenarien zugrunde gelegt wurden, konzipierte und implementierte Atos Origin solide Präventions- und Detektionsmaßnahmen, die den Schutz der Infrastruktur der Spiele vor potenziellen Sicherheitsverletzungen gewährleisteten. Diese Kontrollstufen umfassen:

 

§ Zugangskontrolle: Nur autorisierte Systeme und Personen haben Zugang zum Olympianetzwerk. Die Zugangskontrollmechanismen werden auf Netzwerk-, Betriebssystem- und Anwendungsebene eingerichtet.
 
§ Segmentierung und Abschottung des Netzwerks: Das Olympianetzwerk wurde in mehrere logische Netzwerke gegliedert, um die Datenbewegungen steuern und überwachen zu können. Diese Architektur erlaubt die Eingrenzung und Eindämmung potenzieller Eindringversuche.

 

§ Zentralisierte Identitätenverwaltung: Diese Lösung wurde eingesetzt, um eine effiziente und sichere Erstellung von Systemkonten für Mitglieder des Technology-Teams sowie die Anwender zu ermöglichen. Diese Aktivität erforderte die Festlegung von über 200 Rollen und entsprechenden Zugangsanforderungen.

 

§ Zentralisierte Sicherheitsüberwachung in Echtzeit: Eine Einsatzumgebung mit Echtzeitabläufen erfordert auch eine Überwachung in Echtzeit. Atos Origin konzipierte und implementierte deshalb eine Lösung, die täglich die Generierung, Sammlung, Filterung, Aufbereitung und Zuordnung von mehreren Millionen Sicherheitsereignissen bewältigt. All diese Abläufe wurden in Echtzeit ausgeführt, um dem IT-Team ein rechtzeitiges Eingreifen bei potenziellen Sicherheitsvorfällen zu gestatten.

 

Dank umfassender Testläufe vor den Spielen von Turin konnte das IT-Sicherheitsteam eine Bestandsaufnahme der routinemäßigen Abläufe im Bereich der Systeme für die Spiele – Anwendungen, Netzwerk-Traffic usw. – erstellen. Dies ermöglichte die Anpassung der Sicherheitskontrollen und die Ortung ungewöhnlicher Vorgänge. Außerdem machte Atos Origin das gesamte IT-Team mit allen Aspekten der Security-Policies und Sicherheitsverfahren der Winterspiele vertraut. Bei den Spielen war das IT-Sicherheitsteam rund um die Uhr im Einsatz, um jederzeit Vorfälle erkennen und angemessen reagieren zu können.

 

Beispielsweise versuchten akkreditierte Personen, Spielesysteme wie INFO 2006 Terminals abzutrennen, um den eigenen Laptop anzuschließen. Andere Benutzer versuchten, sich auf Administratorkonten anzumelden. Von den Olympischen Spielen Athen 2004 bis zu den Olympischen Winterspielen Turin 2006 stellten sich für die IT-Sicherheit die selben Herausforderungen: Die Kontrolle aller Vorgänge im Netzwerk der Spiele.

 

"In einer Umgebung, in der es gilt, den Medien in Echtzeit Informationen bereit zu stellen, kann jeder Sicherheitsvorfall katastrophale Folgen haben, ob er nun mit Absicht ausgelöst wird oder nicht", erklärte Patrick Adiba, Executive Vice-President Olympics and Major Events bei Atos Origin. "Für eine so öffentlichkeitswirksame Veranstaltung wie die Olympischen Spiele liegt die Herausforderung in punkto IT-Sicherheit nicht nur darin, Systemzugriffen durch unbefugte Personen einen Riegel vorzuschieben, sondern auch sämtliche Vorgänge, die von befugten Nutzern innerhalb des Netzwerks durchgeführt werden, zu kontrollieren. Unser Ansatzpunkt war auf Risk Management ausgerichtet, so dass wir in der Lage waren, Sicherheitsmeldungen zuzuordnen und zu filtern. Dadurch war es möglich, die hoch kritischen Sicherheitsereignisse zu erkennen zu behandeln."

 

Der Vertrag zwischen Atos Origin und dem Internationalen Olympischen Komitee (IOC) ist der umfangreichste IT-Vertrag im Bereich Sportveranstaltungen und umfasst die Olympischen Spiele bis 2012: Salt Lake City 2002 (Ausführung als SchlumbergerSema), Athen 2004, Turin 2006, Peking 2008, Vancouver 2010 und London 2012. Atos Origin ist hauptverantwortlich für die Informationstechnologie, von der Beratung über die Systemintegration, das Ablaufmanagement und die Datensicherheit bis hin zur Entwicklung spezifischer Anwendungen für die Olympischen Spiele.

 

 

 

Über Atos Origin
Atos Origin ist ein international führender Anbieter von IT-Dienstleistungen. Das Unternehmen bietet das gesamte Spektrum an Beratung und Dienstleistungen der Informationstechnologie. Die Kompetenzbereiche umfassen Consulting, Systemintegration und Outsourcing. Atos Origin erzielt einen Jahresumsatz von 5,5 Milliarden Euro und beschäftigt 47.000 Mitarbeiter in 40 Ländern.
Atos Origin ist der weltweite IT-Partner der Olympischen Spiele und hat einen Kundenstamm, der sich aus erstklassigen internationalen Unternehmen in allen Branchen zusammensetzt.
In der Region Germany and Central Europe, zu der Deutschland, Schweiz, Österreich und Polen gehören, erwirtschaften rund 3.700 Mitarbeiter einen Umsatz von 562 Millionen Euro.
Atos Origin ist an der Eurolist Marché in Paris notiert und firmiert als Atos Origin, Atos Consulting, Atos Euronext Market Solutions und Atos Worldline.
Weitere Informationen finden Sie auf unserer Website unter www.atosorigin.de oder www.atosorigin.com .

 

 

 

Atos Origin GmbH
Pressestelle

 

Nicola Popoff
Curiestraße 5
D-70563 Stuttgart
Telefon +49 (0)7 11/73 77-3 11
Telefax +49 (0)7 11/73 77-5 09
Email nicola.popoff@atosorigin.com

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