Die Zukunft der Arbeit

 

 

 

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Die Zukunft der Arbeit: Erfolg am digitalen Arbeitsplatz

von James McMahon und John Minnock

 

Tablets sind vielleicht gerade einmal fünf Jahre alt, aber sie sind bereits jetzt ein wichtiger Bestandteil einer neuen Generation von Geräten, die sich in unserem Privatleben breitmachen.

 

Ein Mitarbeiter ist in jedem Moment durchschnittlich mit vier Geräten verbunden und hat heute zu Hause Zugang zu besserer IT als bei der Arbeit. Unsere persönlichen Angewohnheiten im Umgang mit Technologie beeinflussen unser Arbeitsleben und bestimmen neue Trends sowie Erwartungen im geschäftlichen Umfeld. Technologisch versierte „digital Natives“ werden bis zum Ende des Jahrzehnts schon drei Viertel der Arbeitnehmerschaft ausmachen. Dieser Trend wird sich signifikant auf die Zukunft der Arbeit auswirken.

 

Wir stehen am Anfang des „digitalen Arbeitsplatzes“, an dem das Arbeitsumfeld, einschließlich Apps, Kontakte, Inhalt, Kunden und Partner, einem Mitarbeiter jederzeit, überall und auf jedem Gerät zugänglich ist.

 

Der digitale Arbeitsplatz verändert unsere Arbeitsgewohnheiten, beeinflusst die Geschäftsstrategie und schafft neue Rollen. IT-Abteilungen konzentrieren sich nicht mehr nur auf Infrastruktur, sondern zunehmend darauf, wie man dem Endanwender IT unabhängig von Plattform oder Gerät liefern kann.

 

Der Schlüssel zum Erfolg ist dabei, dass der digitale Arbeitsplatz die digitale Welt mit dem wirklichen Leben verbinden kann. So werden die Bereitstellung von Produkten sowie der unmittelbare Austausch und die Vermittlung von Wissen möglich und Unternehmen profitieren von der daraus resultierenden gesteigerten Produktivität, der gegenseitigen Befruchtung von Ideen und sogar der Schaffung neuer Einnahmequellen.

 

Allerdings gibt es dabei auch Herausforderungen. Obwohl sich 80% der Kunden auf die Zukunft einstellen oder kleine digitale Pilotprojekte betreiben, dominiert in Organisationen die Schatten-IT.  Lediglich 20% der großen Unternehmen haben bisher den digitalen Arbeitsplatz im großen Maßstab umgesetzt.

 

Was also sind die Herausforderungen und wie können Unternehmen diese bewältigen, damit es ihren Mitarbeitern am digitalen Arbeitsplatz gut geht?

 

Die technologische Herausforderung

Zunächst erfordert der digitale Arbeitsplatz eine Reihe von technologischen Veränderungen und Investitionen. Der durchschnittliche Mitarbeiter hat hohe Ansprüche an die IT, zum Beispiel schnelle Aktualisierungen, Verfügbarkeit von HD Audio- und Videoqualität, Zugang zu Social Media Anwendungen und stetige Verfügbarkeit. Die mobile Nutzung ist dabei der erwartete Standard: mobile Zusammenarbeit, mobile soziale Netzwerke und mobile Geschäftsapplikationen.

 

Mitarbeiter wollen einen kabellosen Arbeitsplatz und ein kollaboratives Ökosystem mit allen für eine Zusammenarbeit notwendigen Diensten, einschließlich E-Mail, Instant Messaging, innerbetriebliche Social Media und Video-Konferenzen. Facebook@Work nutzt diesen Trend genauso wie unsere unternehmenseigenen kooperativen Tools von blueKiwi, wo 5.000 aktive Gemeinschaften weltweit zusammenarbeiten. Der digitale Arbeitsplatz muss geräteunabhängig funktionieren und dennoch allen Sicherheitsbedenken und –vorschriften Rechnung tragen.

 

Die Herausforderung bei den Mitarbeitern

Für die erfolgreiche Umsetzung des digitalen Arbeitsplatzes müssen Unternehmen wahrscheinlich ihr Betriebsmodell erneuern und ihre Mitarbeiter zu einer „digitalen“ Geisteshaltung ermutigen. Dieser Ansatz stellt die Menschen in den Mittelpunkt und befähigt sie, ihre Arbeitsgewohnheiten gewissermaßen „digital zu verstehen“, neue Arbeitsmethoden auszuprobieren und Arbeitsansätze zu finden, mit deren Hilfe sie ihre bestmöglichen Arbeitsergebnisse erzielen können.

 

Die persönliche Einstellung ist wichtig bei der Überlegung, Zugang zu Arbeitsvorgängen immer und überall zu gewähren. Unternehmen müssen mit gutem Beispiel voranschreiten und Mitarbeitern zeigen, welche Vorteile der digitale Arbeitsplatz bietet und wie er ihnen mehr Freiheiten gibt, um in vertrauter und bequemer Art und Weise zu arbeiten. Das digitale Arbeiten verlangt auch von der Unternehmensleitung einen Kurswechsel.

Die Unternehmen, die ihren Mitarbeitern bei der Ausschöpfung ihres digitalen Potenzials behilflich sind, werden sicherstellen, dass sich die Mitarbeiter am digitalen Arbeitsplatz der Zukunft wohlfühlen.

 

James McMahon

James McMahon ist Global Domain Director mit Verantwortung für digitale Arbeitsplatzdienste bei Atos. Er ist aktives Mitglied der Scientific Community von Atos. Sein Spezialgebiet ist die Technologie am Arbeitsplatz der Zukunft und wie sie das Berufs- und Privatleben von Menschen verbessern kann. Er benutzt momentan eine Mischung aus Laptop, Tablets und Smartphone, um vernetzt zu bleiben. Mit dem Unternehmensnetzwerk BlueKiwi tauscht er Ideen mit Kollegen aus, mit Twitter, WhatsApp oder Facebook bleibt er in Kontakt mit seinen Freunden. James McMahon macht auch weiterhin Urlaub im  Westen Englands, in einer der wenigen Gegenden, wo es noch keine mobile Abdeckung gibt.

 

John Minnock

In den letzten zehn Jahren hat John ein weltweites Team von Unternehmensarchitekten geleitet, die die technischen Designprinzipien für Organisationen in 190 Ländern entwickeln. Sein Team ist für die Definition von Rahmenbedingungen für die Beschaffung. Entwicklung und Integration von Technologie verantwortlich.  John Minnock besitzt umfangreiche Erfahrungen im Technologiebereich. Er war bereits CIO und Manager im Ingenieurwesen, in Produktion und Informatik sowie in der Leitung von fünf Start-up-Unternehmen und verfügt über Fachkenntnisse bei einer Vielzahl von Software-Plattformen. Er ist Mitglied zahlreicher Industrie- und Kundenbeiräte und Leiter von Teams für technische Normen. Als Gründungsmitglied verschiedener industrieweiter Teams ist er auch maßgeblich an der Standardisierung von Technologien am Arbeitsplatz beteiligt. John Minnock ist Verfasser von 17 technischen Fachbeiträgen für IEEE sowie Dutzenden Beiträgen im Internet und in Fachzeitschriften. Er ist regelmäßig Redner auf Konferenzen, einschließlich des Siemens Summits, der TechEd und auf Vertriebstagungen, sowie bei Industrie- und Kundenbeiräten. Er ist ein von Dale Carnegie beurkundeter Team Builder und Gewinner von zwei Auszeichnungen für die Entwicklung von Grafikprogrammen sowie des begehrten Tully Preises für Teamarbeit und Kommunikation.

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