Auf die Plätze, fertig, los!

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Auf die Plätze, fertig, los!

Unsere besten Tipps, wie Sie
die IT Ihres Betriebs grundlegend
transformieren können

von Marta Sanfeliu
 

 

Wer die betriebsinterne IT konsolidieren und den digitalen Wandel vorbereiten will, kann sich ein Beispiel am Internationalen Olympischen Komittees (IOC) nehmen. Es hat entschieden, die IT-Infrastruktur zu zentralisieren.

 

Gard Little von der International Data Corporation (IDC) hat dies in seinem Bericht über die ICT-Infrastrukturstrategie des IOC auf den Punkt gebracht: „Build Once, Use Many Times“.

Auf der Grundlage seiner Analyse gibt er eine Reihe hilfreicher Empfehlungen für alle, die eine digitale Transformation in ihrem Unternehmen vorbereiten.
 

  • Erstellen Sie ein Back-up für Ihre IT-Infrastruktur

Ermitteln Sie, wie viel Systemredundanz für Echtzeitinformation erforderlich sein wird. In manchen Fällen ließ das IOC vier IT-Systeme parallel laufen, um die unverzügliche Übermittlung oder die Sicherung von äußerst wichtigen Informationen zu garantieren, beispielsweise die Ergebnisse von Sportveranstaltungen.
 

  • Stellen Sie sicher, dass sich Ihre IT-Infrastruktur an saisonbedingte Nachfrageschwankungen anpassen kann

Die Skalierbarkeit der vom IOC gewählten Cloud-Lösung ist ideal für den saisonalen Charakter der olympischen Spiele, wo auf zwei Wochen intensiver Aktivität zwei Jahre Arbeit ausschließlich im Hintergrund folgen. Hier kann „Cloud Bursting“ zum Einsatz kommen, d.h. die Überbrückung von privaten und öffentlichen Cloud-Lösungen zu Hauptbelastungszeiten. Für alle Firmen und Organisationen, die saisonale Zyklen durchlaufen, ist eine solche Flexibilität unentbehrlich. Man denke nur mal an den Einzelhandel , wo die Nachfrage zu bestimmten Zeiten wie an Weihnachten oder Ostern kurzfristig ein exponentielles Wachstum verzeichnen kann.
 

  • Verringern Sie Sicherheitsrisiken durch Überwachung in Echtzeit

Für das IOC hatte die Vermeidung von Störungen und von jeglichem negativen Einfluss auf die Marke höchste Priorität, ebenso wie die schnellstmögliche Benachrichtigung im Falle eines unvorhergesehenen Zwischenfalls. In Zusammenarbeit mit Atos bringt das IOC Überwachung in Echtzeit zum Einsatz, um sicherheitsrelevante Schwächen und Muster systematisch zu erkennen, so dass mögliche Sicherheitsverstöße aufgedeckt werden können. Dies wäre ohne die Analyse von großen Datenmengen („Big Data“) aus strukturierten wie auch unstrukturierten Datenquellen weit weniger effektiv.
 

  • Hören Sie auf Ihre Kunden

Die Medien und Zuschauer sind für das IOC die wichtigsten externen Faktoren beim Ausbau von IT-Mobilität. Mobile Technologie hat das Nutzererlebnis grundlegend verändert, sowohl für das digitale Publikum als auch für die Zuschauer am Fernseher und die Besucher der Live-Veranstaltungen. Das IOC hat darauf reagiert und einen größeren Anteil der olympischen Spiele für mobile Nutzer zugänglich gemacht. Etwa acht Millionen Geräte waren bei den Winterspielen 2014 angeschlossen und erlaubten es den Nutzern, Veranstaltungen und Ergebnisse in Sotschi live mitzuverfolgen. Damit wurden diese Winterspiele zu den am meisten gestreamten olympischen Spielen der Geschichte. Unternehmen müssen auf den Markt eingehen, um sich ein genaues Bild davon zu machen, was gewünscht wird und wie man den Bedürfnissen gerecht werden kann.
 

  • Nutzen Sie die Möglichkeiten von Social Media für reibungslose Arbeitsabläufe und eine bessere Zusammenarbeit

Wenn die Zuschauer ihre sozialen Netzwerke nutzen, um sich über die olympischen Spiele auszutauschen, dann können diese Netzwerke auch dazu dienen, um die  Zusammenarbeit von Kollegen, Partnern und Zulieferern zu verbessern. Nach den olympischen Spielen von 2012 in London erklärte sich Atos zu einem E-Mail-freien Unternehmen („zero email certified“) und ersetzt interne E-Mails seither beispielsweise durch die Kommunikation über blueKiwi, ein soziales Netzwerk für Unternehmen.
 

  • Holen Sie aus vorhandenen Assets noch mehr heraus

Erkennen Sie das Potenzial für noch größere Wertschöpfung aus den bereits existierenden Datenbeständen und Assets Ihrer Organisation. Dabei geht es nicht nur darum, tiefere Einblicke zu gewinnen, um taktisch kluge Entscheidungen zu treffen und gute Ergebnisse zu erzielen, sondern auch darum, möglicherweise vorhandene „Aktivposten“ wirtschaftlich auszuschlachten, die sich aus dem operativen Betrieb ergeben und gewissermaßen nebenbei anfallen.

 
Weitere Informationen über die ICT-Infrastrukturstrategie des IOC finden Sie im Beitrag von Yan Noblot, über die mit Atos gemeinsam gestartete digitale Transformation des IOC.

Marta Sanfeliu

Marta Sanfeliu ist Chief Operations Officer der Einheit Major Events bei Atos. Major Events ist eine Geschäftseinheit, die sich auf Großveranstaltungen spzialisiert hat. Zu diesen Großveranstaltungen gehören auch die Olympischen Spiele. Aktuell ist Marta Sanfeliu für die Wirtschafts- und Technologieabteilung des Kompetenzzentrums verantwortlich.

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