Das Pendlerrätsel und die Atos IT Challenge

 

 

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Das Pendlerrätsel und die Atos IT Challenge

von Claire LeFloch, Director of Intellectual Property, Bull, ein Unternehmen von Atos

 

Es gibt auf der Welt mehr vernetzte Geräte als Menschen und diese Zahl wird noch weiter steigen. Die vorsichtigste Schätzung geht davon aus, dass bis zum Jahr 2020 die Zahl der vernetzten Geräte auf eine schwindelerregende Zahl von 26 Milliarden ansteigen wird.

Mobile Geräte spielen hierbei natürlich eine wichtige Rolle. Allein in der Europäischen Union gibt es gegenwärtig 1,3 Millionen App-Entwickler, von denen viele an Initiativen arbeiten, um die vernetzte Welt wirklich zum Leben zu erwecken.

Vernetzte Lebenswelten werden einen gewaltigen Einfluss haben und große Chancen mit sich bringen; zum einen für Unternehmen, um sich selbst neu zu erfinden und das Wachstum zu beschleunigen, zum anderen, um die Kundenerfahrung erheblich zu verbessern. Meiner Ansicht ist die interessanteste Entwicklung die Entwicklung von vernetzten Fahrzeugen. Sie werden helfen, wichtige weltweite Veränderungen durch verringerte Treibhausgase und weniger Staus und verbesserte Fahrererlebnisse zu erreichen.

Zukünftige Generationen zu Innovationen anregen


Die vernetzte Lebenswelt ist in diesem Jahr ein so wichtiges Thema, dass wir beschlossen haben, sie in den Fokus der Atos IT Challenge zu rücken. Dieser jährlich stattfindende Wettbewerb wurde im Jahr 2012 mit dem Ziel ins Leben gerufen, zukünftige Generationen von IT Fachleuten zu fördern und zu Innovationen zu ermutigen. Er stellt eine Herausforderung für die talentiertesten und motiviertesten Studenten dar, eine Anwendung zu entwickeln, die ein Problem der realen Welt anspricht und einen Einfluss auf das Leben der Verbraucher hat.

 

Die Herausforderung der letzten IT Challenge: „Welche neue App für smarte Mobilgeräte könnte entwickelt werden, um das Leben der Menschen zu verbessern und Services mit Mehrwert durch eine vernetzte Lebenswelt anzubieten, wenn man an den Einsatz in der vernetzten Küche, im vernetzten Heim, der vernetzten Gesundheit und den vernetzten Zug, usw. denkt?“


Als Coach des Siegerteams war es für mich wirklich aufregend, ein Teil dieses Wettbewerbs zu sein. In meiner Funktion innerhalb der Abteilung Intellectual Property bei Atos ist es meine Aufgabe, sicherzustellen, dass wir als Unternehmen nicht nur fortwährend Innovationen einführen, sondern auch, dass diese Innovationen geschützt werden können. Das Anspornen begeisterter, junger Köpfe, um neue Ideen durch die Atos IT Challenge zu entwickeln, ist eine Art, um sicherzustellen, dass dies geschieht.

Für die Teilnehmer war das Highlight die Möglichkeit, eng mit Atos und Mitgliedern der wissenschaftlichen Gemeinschaft zusammenzuarbeiten und etwas über andere Aspekte des Geschäftes außerhalb der Forschungs- und Entwicklungsabteilung, wie zum Beispiel Marketingkommunikation, zu erfahren. In meiner Coaching-Rolle unterstützte ich das Siegerteam, indem ich sie bei ihrem Geschäftsplan beraten habe sowie Rückmeldungen zu ihrem Design gab. Ein Geschäftsplan sollte stets um eine Nachfrage herum erstellt werden - ist der Markt noch nicht reif für deine neue Idee, ist es wenig sinnvoll, sie vom Reißbrett in die Realität umzusetzen!

Wir haben vor kurzem die Gewinner bekanntgegeben, die ins Mobile Competence Center nach Barcelona reisen durften, um sich dort mit Experten zu treffen und mit ihnen zu erörtern, wie ihre App weiterentwickelt und auf den Markt gebracht werden kann. Die Gewinner kamen von der Hochschule für Ingenieurwesen ENSEIRB-MATMECA und beeindruckten die Preisrichter mit ihrem fundierten Geschäftsplan und ihrem Design für 'Comfort Train'. Diese App hilft Menschen, die in Städten reisen, das am wenigsten belegte Abteil ihres Zuges sowie das bequemste Abteil zu finden, in dem die Passagiere die nächste Station ihrer Reise verbringen können.

Comfort Train verwendet einen Algorithmus, um bei der Verteilung der Pendler im gesamten Zug zu helfen und zudem eine Zählsoftware, die Kameradaten von den Bahnsteigen analysiert, um den Strom der Ein- und Aussteigenden zu berechnen. Die Preisrichter lobten diese App insbesondere für ihre hervorragende technische Gestaltung, ihre intuitive Benutzeroberfläche und ihre großartige Wirtschaftlichkeitsberechnung. Das Team befindet sich in Bezug auf die Zukunft der Anwendung bereits in Gesprächen mit SNCF, der staatlichen, französischen Bahngesellschaft.

Zweiter Sieger des Wettbewerbs wurde das Projekt YES (Your Energy Solution), das einen Plan der effizientesten Zeit zur Nutzung erneuerbarer Energien in Häusern erstellt, indem Ladedaten, Daten zur Preisgestaltung und zum Energieverbrauch analysiert werden. Die Wirtschaftlichkeitsberechnung für diese App ist beeindruckend: Mit dieser App können Anwender bei ihren Energiekosten bis zu 47 % sparen und sie kann die Effizienz der Energienutzung optimieren, was zudem zu einem Vorteil für die Umwelt führt.

Besuchen Sie die Webseite des Wettbewerbs um mehr über den Wettbewerb, die eingereichten Beiträge und die Preisvergabe zu erfahren oder schauen Sie das kurze Video mit den Finalisten. Und ganz nah auf den Fersen des diesjährigen Wettbewerbes konzentriert sich unser nächster Wettbewerb auf das „Recht auf Vergessen“. Dort sind die Teilnehmer aufgefordert, eine App zur Nachverfolgung und Verwaltung personenbezogener Daten zu entwickeln. Sollten Sie der Ansicht sein, dass Sie das haben, was für einen Sieg nötig ist, bleiben Sie dran, da die näheren Einzelheiten in Kürze bekannt gegeben werden!

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