Erfahrungsberichte

Joining Atos Through Outsourcing

Erfahrungsberichte von Atos Mitarbeitern

 

Kerstin Hamel, Market Delivery Executive, seit 2004 bei Atos

Als ich von meinem alten Unternehmen, einem großen Mobilfunkanbieter, an Atos “übergeben” wurde, war ich in der komfortablen Lage, dass bereits ein erster Teil von Kollegen ein Jahr zuvor an Atos „outgesourced“ worden war und deswegen bereits echte Erfahrungen von Kollegen vorlagen.

Meine Abteilung wurde bei meinem vorherigen Unternehmen zunächst geteilt, um den betrieblichen Teil an Atos übergeben zu können. In diesem Teilungsverfahren entschied ich mich bewusst für den Teil, der zu Atos übertragen wurde. Trotz oder gerade wegen meiner bereits langen Betriebszugehörigkeit erschien mir diese Veränderung viele Chancen zu bieten. Und ich bin nicht enttäuscht worden!

Zuvor war IT immer “nur” ein Kostenfaktor, eher ein “notwendiges Übel”, das nie als Kernkompetenz des Unternehmens empfunden wurde. Plötzlich die Erfahrung zu machen, dass man mit dem gleichen Können und Wissen Gewinne erwirtschaften konnte, machte super Spaß und ließ mich eine ganz andere Art der Wertschätzung meiner Arbeit erfahren.

Sicher, die Welt der neuen Begrifflichkeiten war für einige Monate verwirrend. Auch dauerte es eine Weile, bis man im neuen Unternehmen wieder mitreden konnte, und die Abläufe vertraut waren. Doch die neuen Atos-Kollegen trugen durch ihre Offenheit, ihre freundliche Unvoreingenommenheit und ihre unkomplizierte Unterstützung zu einer schnellen und reibungslosen Integration bei.

Dass ständige Veränderung auch ein Stück der Atos Kultur ist, ist ein wichtiger Lernbestandteil meiner ersten Jahre geworden. Auch dass man in diesem Unternehmen (fast) alles machen kann, wenn man sich engagiert und einbringt, habe ich gelernt. Ich finde es spannend, Veränderungen pro-aktiv zu entwickeln und auch zu begleiten. Betreute ich anfangs noch den SAP-Betrieb für meinen alten Arbeitgeber, baute ich bald einen neuen SAP-Projektbereich auf. Später übernahm ich dann die Verantwortung für alle Kunden mit einem SAP-Betrieb in Deutschland. In dieser Zeit erfuhr ich viel Neues über die unterschiedlichsten Kunden- und Kooperationsmodelle. In einem nächsten Schritt verließ ich den SAP-Bereich und verantwortete mit zahlreichen Mitarbeitern die dedizierte Projekt-Zusammenarbeit von Atos mit meinem alten Arbeitgeber. Unterschiedliche Vorstellungen seitens des Kunden sowie internen Stakeholdern und Gremien galt es erfolgreich zu vereinen – ein weites Erfahrungsfeld! Nach einer intensiven Zeit wiederum für meinen alten Arbeitgeber im Rahmen der Vertragsverlängerung steuere ich heute das Contract Operation Umfeld für ihn seitens Atos. Doch ich bin sicher, dass ich meine langjährige Erfahrung und mein umfangreiches Wissen bald in einem neuen Bereich von Atos gewinnbringend einsetzen kann.

Mein Fazit: Offene Kollegen haben mir das Ankommen sehr leicht gemacht und so viele, neue, spannende Tätigkeitsfelder hätte ich bei meinem alten Arbeitgeber nie kennengelernt!

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Diana Kirsten-Szlaski, Management Consultant, seit 2004 bei Atos

Ich befand mich noch in der Probezeit, als ich mit dem Thema Outsourcing konfrontiert wurde. Es wurde zwar kurz während der Bewerbung angesprochen, aber es schien mir zu diesem Zeitpunkt nicht als wichtig. Erst als ich den neuen Job im September 2004 antrat, realisierte ich, dass das Outsourcing auch mich betreffen würde. Kurze Zeit später wurden wir Mitarbeiter informiert, dass die IT komplett zu Atos ausgelagert werden würde. Es war ein sehr komisches Gefühl: Auf der einen Seite durchlief ich den normalen Onboarding Prozess bei meinem „alten“ Arbeitgeber, auf der anderen Seite fingen an vielen Stellen die Vorbereitungen für die „Übernahme“ an.

Zwischen der Einstellung bei meinem damaligen Arbeitgeber, einem führenden Telekommunikationsanbieter, und dem Outsourcing lagen nur drei Monate. In der Zeit machten sich viele Leute Gedanken über Versetzungen und Entlassungen. Ich hörte viel über ihre Ängste und ihren Unmut. Ich selbst war zwiegespalten. Auf der einen Seite, war meine Sorge, als erstes gekündigt zu werden, groß, denn ich war ja noch in der Probezeit, auf der anderen Seite war ich noch nicht so lange bei dem alten Unternehmen, um einen eher neutralen und frischen Blick auf das Outsourcing zu haben. Dennoch konnte ich die Ängste und Sorgen der Kollegen verstehen.

Doch es zeigte sich, dass der Übergang zu Atos „sanft“ war. Die Verträge und Benefits des alten Unternehmens wurden 1 zu 1 übernommen. Fast die gesamte IT inkl. aller Services ging geschlossen an Atos über. Dadurch hat sich in den ersten Monaten so gut wie nichts verändert. Der Standort, der Arbeitsplatz, die Kollegen und die Prozesse blieben gleich. Erst nach und nach wurden Atos Prozesse etabliert. Es erfolgten Reorganisationen, die geänderten Services und der sich entwickelnden IT geschuldet waren. Veränderungen, die Potential boten. Es entstanden neue Verantwortungsbereiche, Rollen und Positionen, ergo Karrieremöglichkeiten. So konnte ich mich im Laufe der letzten 10 Jahre kontinuierlich weiterentwickeln und in verschiedenen Rollen und Aufgabenbereichen arbeiten.

Was mich von Anfang an Atos reizte, war das Wissen, dass das Unternehmen auch international tätig ist, und dass es möglich ist, auch einmal über den Tellerrand zu schauen. Im Rahmen eines Offshorings übernahm ich den Lead bei der Übergabe meines Verantwortungsbereichs an das Offshore Center nach Indien. Während dieses Projektes reiste ich für mehrere Wochen nach Indien, um mit Kollegen vor Ort intensiv zusammen zu arbeiten. Diese Arbeit und die Reise nach Indien haben meine Kenntnisse und Erfahrungen enorm bereichert. Wissen, das mir heute in meinem neuen Verantwortungsbereich bei Consulting „IT Management“ zu Gute kommt.

Neben den umfassenden Karrieremöglichkeiten, die ein großes Unternehmen wie Atos bietet, war für mich auch die Möglichkeit der persönlichen Entwicklung sehr positiv. So entschied ich mich nach ein paar Jahren, noch einmal an die Uni zu gehen und endlich meinen Abschluss nachzuholen. Da ich sowohl an einer regulären Universität studieren, als auch meinen Job nicht aufgeben wollte, bat ich um Teilzeit. In einem Zusatz zu meinem bestehenden Arbeitsvertrag wurde nicht nur unkompliziert meine Arbeitszeit nach meinem Wünschen gekürzt, sondern auch gleich festgelegt, dass ich nach meinem Uni-Abschluss wieder in Vollzeit zurückkehren könnte. Nach dieser guten Erfahrung hatte ich überhaupt keine Scheu, nach meinem ersten erfolgreichen Abschluss, um eine Verlängerung der Teilzeit zu bitten, um noch meinen Master machen zu können. Die doppelte Belastung durch Studium und Beruf, daneben noch Haushalt und Familie konnte ich nur erfolgreich meistern, weil ich meine Arbeitszeit flexibel gestalten konnte. Am Anfang eines Semesters besprach ich mit meinem Vorgesetzten meinen Stundenplan. Gemeinsam legten wir dann meine Arbeitszeit so fest, dass ich sowohl für die Arbeit, als auch für das Studium genügend Zeit hatte und mir noch persönliche Freiräume blieben. Die zusätzliche Möglichkeit nach Bedarf auch im Homeoffice zu arbeiten, hat die Situation zusätzlich erleichtert und mir sehr geholfen. Diese Flexibilität ist sicherlich nicht überall möglich!

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Carsten Strache, Service Delivery Manager, seit 2004 bei Atos

2004 sollte ein Jahr voller Änderungen in meinem Leben werden. Ich arbeitete als externer IT-Dienstleister für einen großen Telekommunikationsdienstleister in Potsdam. Im Rahmen von Umstrukturierungsmaßnahmen wurde die Abteilung, für die ich tätig war, von Potsdam nach Düsseldorf verlagert. In diesem Zusammenhang entschied ich mich, mich für eine feste Anstellung bei diesem Unternehmen zu bewerben. Ich war erfolgreich. Am 1. Januar 2004 begann ich mit meiner Arbeit in Düsseldorf, was natürlich die Verlagerung meines Wohnortes von Berlin nach Düsseldorf mit sich zog. Keine zwei Wochen später erfuhr ich im Rahmen einer Betriebsversammlung, dass IT nicht als Kernkompetenz des Unternehmens angesehen wurde, und man daher die IT-Abteilung outsourcen wollte.

Sofort wirbelten bei mir eine Vielzahl von Gedanken durch den Kopf: Was bedeutet das für mich als Mitarbeiter in Probezeit? Wird man sich gleich wieder von mir trennen? Was mache ich dann in Düsseldorf – ohne Job, ohne Familien- und Freundesanschluss?

Während des gesamten Jahrs 2004 gab es die wildesten Spekulationen, welcher IT-Dienstleister uns wohl übernehmen würde. Einige Anbieter kannte man, andere nicht. Irgendwann kam dann Atos ins Spiel. Offen gesagt, war Atos mir bis dato noch kein Begriff. Gegen Ende des Jahres stand es dann fest: mein neuer Arbeitgeber würde Atos werden. Im Dezember 2004 erfolgte das Outsourcing – was übrigens gar nicht wehtat –, und ich war von einem auf den anderen Tag Mitarbeiter eines weltweit operierenden, französischen IT-Dienstleisters.

Schnell gelang es mir, meine Fähigkeiten bei meinem neuen Arbeitgeber Atos unter Beweis zu stellen. So bot man mir nach kurzer Zeit die Stelle des Teamleiters Incident Management an. Zu meinen Aufgaben zählten die Einführung und Überwachung von standardisierten ITIL Prozessen. Später übernahm ich als Service Group Manager den gesamten Bereich Service Support Prozesse und steuerte meine Teamleiter und deren Teams in den Bereichen Incident und Problem Management für Application Management. Im Zuge der weitergehenden Standardisierung und der Einführung eines 7*24 Incident Managements durfte ich ein Team in Indien aufbauen, welches nicht nur für den Application Management Bereich zuständig war, sondern alle Service Support Prozesse für den Kunden betreute. Während dieser Zeit konnte ich viel Erfahrung im Arbeiten mit internationalen Teams sammeln. Heute überrascht es mich nicht mehr, wenn ich in einem Call Atos Mitarbeitern aus Frankreich, Großbritannien, Polen oder Indien begegne. Im Gegenteil, es macht viel Spaß, die unterschiedlichen Kulturen und Arbeitsweisen zu erleben und voneinander zu lernen. Mit meinen internationalen Kollegen, die zahlreiche, verschiedene Kunden betreuen, kann ich mich umfassend austauschen und für „meinen“ Kunden die beste Herangehensweise und Lösung finden.

 

Alles in allem kann ich sagen, dass sich meine Tätigkeit in den vergangenen Jahren deutlich verändert hat. Zum einen natürlich aufgrund der neuen Aufgaben, zum anderen aber auch weil das Arbeiten deutlich professioneller, strukturierter und standardisierter abläuft. Das vormals übliche „Hey Joe!“-Prinzip – mach doch mal eben, du bist doch von der IT! – wurde durch abgestimmte und funktionierende Prozesse abgelöst, die zwar zunächst komplizierter und langsamer erscheinen, letztendlich aber doch für alle Beteiligten einfacher planbar und besser nachvollziehbar und somit effizienter und erfolgreicher sind.

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